Willkommen bei der MikroSafari

MikroSafari ist ein Citizen Science Projekt in dem WissenschaftlerInnen in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Schulen in Berlin, Halle und Leipzig neue Erkenntnisse über die Artenzusammensetzung von Insekten, inklusiv anderer Kleintiere, den Klimawandel und die Verstädterung gewinnen.

Welche Ziele hat das Projekt MikroSafari?

  • Wir möchten mehr über Insekten, Kleintiere und Klimawandel in Städten erfahren. Dazu erforschen wir gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 6. und 7. Klassen das Vorkommen und die Verteilung verschiedener Arten im städtischen Raum in drei Städten Berlin, Halle und Leipzig. Die teilnehmenden Schulen liegen in jeder Stadt entlang eines Gradients vom Stadtzentrum bis zum Stadtrand. Da Städte eine höhere Durchschnittstemperatur besitzen als ihre ländliche Umgebung, man spricht vom sogenannten ‚städtischen Wärmeinseleffekt‘ (Urban Heat Island Effect, UHI), ermöglichen die Arbeiten der MikroSafari eventuelle Rückschlüsse auf den Zusammenhang von Temperatur, Artenzusammensetzung sowie Urbanisierung.
  • Wir möchten mit jungen Menschen zusammenarbeiten, und so das Interesse an Insekten, sowie Kleintieren, und das Verständnis über die Auswirkungen von Klimawandel und Urbanisierung auf die Artenvielfalt zu stärken. Schüler und Schülerinnen lernen in der Zusammenarbeit mit Forschenden bei der MikroSafari wissenschaftliche Methodik kennen, und eignen sich neue Erkenntnisse über Insektenarten und deren Vorkommen im eigenen Umfeld an. Die von den Schulen erhobenen Daten können online mit denen anderer Schulen verglichen werden und die Auswertungen der WissenschaftlerInnen werden ebenfalls direkt geteilt. Zudem können die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler Fragen an Experten stellen.

Wie kann man mitmachen?

Das Experiment besteht aus zwei Teilen.

  1. Ameisenpicknick:
    Hier werden Ameisen mit Ködern auf kleinen Pappscheiben angelockt, beobachtet und eingefangen, um zu verstehen, welche Ameisengemeinschaften es gibt und wie Ameisen unter verschiedenen Umweltbedingungen nach Nahrung suchen.
  2. Bodenfallen:
    Hier werden mit Fangflüssigkeit gefüllte Becher in den Boden vergraben und somit verschiedenste Kleintiere über zwei Tage gefangen. Damit soll die Zusammensetzung von Kleintiergemeinschaften über einen Urbanisierungs- und Klimagradienten hinweg kartiert werden, um zu verstehen, wie die Artengemeinschaften durch Umweltveränderungen beeinflusst werden.
  3. Klimamessungen:
    Mit einem einfachen Klimalogger werden automatisch Boden- und Luft - Temperatur und Feuchte gemessen.

formica polyctena ShutterstockDas Experiment wird einmal in der Schule und anschließend von Schülern zu Hause durchgeführt. Es gibt jeweils eine Vor- und eine Nachbesprechung, die von den WissenschaftlerInnen begleitet wird, sodass keine Fragen offenbleiben sollten.

 

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